*1952, Ubbedissen b. Bielefeld
e-mail: bodo.bischoff@chorakademie.org
| Studium | Die erste intensive musikalische Ausbildung erhielt Bodo Bischoff zunächst auf der Violine und später auf dem Klavier. Nach dem altsprachlichen Abitur absolvierte er das Studium der Schulmusik für das Lehramt am Gymnasium an der Universität der Künste Berlin. Aufgrund einer komplizierten Handgelenksverletzung, die eine Aufnahmeprüfung als Violinist unmöglich machte, studierte er die instrumentalen Fächer Klavier (Hauptfach) und Blockflöte (Nebenfach einschließlich der Instrumentalmethodik) sowie Gesang. Darüber hinaus natürlich Dirigieren, Erziehungswissenschaft, pädagogische Psychologie und Musikwissenschaft. Nach Abschluß des Schulmusikstudiums nahm er Fagottunterricht bei dem Fagottisten Peter Utecht vom damaligen RSO-Berlin. Parallel studierte er Biologie und Musikwissenschaft an der Freien Universität Berlin, wo er sich auch im Fach Musikwissenschaft promovierte (Prof. Dr. Klaus Kropfinger und Prof. Dr. Rudolf Stephan). |
| Lehrtätigkeit am Gymnasium | Seit 1976 unterrichtete er am Schadow-Gymnasium in Berlin-Zehlendorf Musik und Biologie in allen Alterstufen von der siebenten Klasse bis zum Abitur. Das 2. Staatsexamen legte er 1979 ab und blieb nach seinem Wechsel an das Musikwissenschaftliche Seminar der Freien Universität Berlin im Jahre 1981 dem Schadow-Gymnasium mit einem Lehrauftrag bis August 1989 verbunden. |
| Lehrtätigkeit an Universitäten | 1981 wurde er als Studienrat im Hochschuldienst für die Fächer Kontrapunkt, Harmonielehre, Gehörbildung und Analyse an das Musikwissenschaftliche Seminar der Freien Universität Berlin berufen. Vom Wintersemester 1992/93 an hat er darüber hinaus einen ständigen Lehrauftrag für Musikwissenschaft an der Schulmusikerabteilung der Universität Kassel. Dort war er für drei Jahre als Vertretungsprofessor für Musikwissenschaft geschäftsführender Direktor der Schulmusikabteilungen für die Lehrämter aller Schulstufen. |
| Chorleiterkurse an Bundesakademien | 1992 konzipierte Bodo Bischoff maßgeblich mit dem damaligen Dozententeam die berufsbegleitende Chorleiterfortbildung Stufe B an der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel gemeinsam mit Prof. Dr. Franz Riemer (Hannover). Im Herbst des Jahres 2000 begann er mit neuen Kollegen und mit einer modifizierten Konzeption den siebenten Kurs dieser Art an der Bundesakademie. Vom Jahre 1999 an führt er Chorleiterkurse auch an der Bundesakademie für musikalische Jugendbildung in Trossingen und am Nordkolleg in Rendsburg durch. |
| Lehrtätigkeit in der Erwachsenenbildung | Seit 1989 ist er ein gesuchter Dozent für unterschiedliche Chorleiter- und Stimmbildungskurse in Berlin, Hannover, Dortmund, Hitzacker und Niendorf gemeinsam mit Prof. Gerd Müller-Lorenz (Lübeck), Leipzig, Dresden und den österreichischen Musikschlössern Zeillern und Zell an der Pram gemeinsam mit Prof. Kurt Hofbauer (Wien). |
| Musikwissenschaft | Seine musikwissenschaftlichen Forschungsschwerpunkte entstammen folgenden Themenbereichen:
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| Ensembles | Seit frühster Jugend ist Bodo Bischoff mit dem Gesang und im besonderen Maße mit der Chormusik verbunden. So leitet er seit 1968 unterschiedliche Chöre und Ensembles wie z. B. das Berliner Kammerorchester und den Berliner Studiochor gemeinsam mit Detlef Streich. U.a. betreut er auch den überwiegend aus Studenten bestehenden Kammerchor UNI-SONO-Berlin. |
| amici musicae vocalis et instrumentalis | Als überregionale Ensembles zur Pflege anspruchvoller Chor- und Instrumentalmusik rief er die "amici musicae vocalis" und "amici musicae instrumentalis" ins Leben, mit dem er in intensiven Probenphasen projektbezogen arbeitet. |
| Internationale Chorwoche und Chorakademie | Die Österreichische Chorwoche wurde 1991 durch Bodo Bischoff gegründet. Sie steht seitdem unter seiner musikalischen Leitung. |